Selbst die Schutz-Maßnahmen
des Handels werden als Eingriff ins Persönlichkeitsrecht bezeichnet. Er geht davon aus, dass der
Handel hier von seinem Hausrecht Gebrauch macht. In einer Veröffentlichung wird gar von der Zeit
der Blockwarte und Kontrolleure gesprochen und auf ein schlimmes Kapitel der deutschen
Geschichte hingewiesen. Solche Vergleiche sind nicht nur unzutreffend, sondern auch töricht und
fahrlässig..
Wir, die Senioren, sind wie die Bevölkerung in ihrer Gänze mit der Arbeit unserer Regierung sichtlich
zufrieden. Dies drückt sich in allen Umfragen aus, die derzeit veröffentlicht werden. Eine Diskussion
über unser Gesundheitssystem wird immer wieder notwendig sein , um es an veränderte
Gegebenheiten anzupassen. Die Lücken bei der Versorgung mit Schutzkleidung und Medikamenten
müssen gemeinsam mit der Industrie beseitigt werden. Gemeinsam heißt es hier jedoch auch, dass
dies gemeinsam in der EU geregelt werden und überwacht werden muss.
Fazit ist: Unsere Bundesregierung mit dem Gesundheitsminister Jens Spahn und die Länder leisten
eine hervorragende Arbeit - wir fühlen uns gut versorgt und gut informiert. Die Maßnahmen, die
getroffen wurden, sind für alle gültig - und wir halten Abstand und bleiben weitestgehend zu Hause.
Wir leben hier in einer Region, in der die Maßnahmen unserer Regierung auch durch unsere
Bürgermeister hervorragend unterstützt werden und daher die Bürger zu Recht das Gefühl haben,
geschützt zu sein.
Grundsätzlich muss jedoch auch darauf geachtet werden, dass Pflege- und Altenwohnheime die
besonders gefährdet sind, auch besonders geschützt werden müssen. Dazu sind Schutzkleidungen
für das Personal inkl. Gesichtsmasken notwendig. Die Vorgaben sind hier vergleichbar mit den
Vorgaben in einem Krankenhaus. Die notwenigen Maßnahmen sind in den Klimko-Empfehlungen
festgehalten, das heißt in den
Empfehlungen
der Kommission für Krankenhaushygiene und
Infektionsprävention. Sie sollten auch von den Besuchern befolgt werden. da besonders
Viruserkrankungen und Vorerkrankungen für ältere Menschen gefährlich sind und zum Tod führen
können .Es ist schlimm genug, dass gerade dieser Personenkreis nicht besucht werden soll.
Wir als Senioren-Union haben gemeinsam mit der Jungen Union die Hilfsaktion
Einkaufshelden
„Wir unterstützen beim Einkaufen“ ins Leben gerufen.

Da der Bedarf an Mundschutzmasken zuerst einmal für die Krankenhäuser, Arztpraxen,
Pflegepersonal, Rettungsdienst u.Ä. benötigt wird, haben wir für unsere Senioren von der Inhaberin
des Schneider – Ateliers Grete Gundlich in Eltville waschbare Schutzmasken nach Anleitung
fertigen lassen . Hierzu meinen besonderen Dank an Frau Gundlich, die auch Mitglied in der
Senioren-Union ist, und die über 100 dieser Masken in kurzer Zeit genäht hat. Dabei musste man
feststellen, dass es auch hier Beschaffungsprobleme gab, die ebenfalls gemeinsam gelöst wurden.
Die Aktion kam sehr gut an. „Was andere Länder können, können wir hier im Rheingau schon lange“,
wir schützen uns, halten Abstand und waschen uns die Hände. Wir gehen davon aus, dass derartige
Masken künftig auch käuflich erworben werden können, da das Tragen dieser Mundschutz-Schutz-
Masken einen größeren Raum einnehmen wird.
Den besonders klugen Menschen, die sich für besonders klug halten und durch ungerechtfertigte
Kritik und Polemisierung andere verunsichern, können wir nur empfehlen: „Lasst Eure Ausführungen
und sorgt dafür, dass wir gemeinsam diese Zeit überstehen. Die ganze Welt beneidet uns umunser
Versorgungssystem und das verantwortungsbewusste Handeln. Unsere Fehler sehen wir alle selbst.
Beschäftigt Euch mit dem Infektionsschutzgesetz und schaut Euch die täglichen Zahlen in der EU und
in Amerika an – das ist mit einem Grippevirus nicht zu vergleichen, selbst diese Behauptung ist mehr
als töricht.
Als Anlage fügen wir die Empfehlung der Kommission bei, damit jeder sieht, welche Aufgaben diese
festgelegt hat und welche Aufgaben unsere Altenheime haben und wieviel Verständnis von
Besuchern und Angehörigen erwartet werden muss und auch welche Aufgaben die Mitarbeiter unter
erschwerten Bedingungen zu bewältigen haben.
Wir bitten Sie, befolgen Sie die Ratschläge – bleiben Sie zu Hause, waschen Sie sich gründlich die
Hände, schützen Sie sich und andere mit einer Schutzmaske und halten Sie Abstand, damit Sie gesund
bleiben und unser Alltagsleben bald wieder aufgenommen werden kann.

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